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Vorgeschichte der Gesellschaft

Aufruf von Hubert Dupraz und Hilmar Ingensand zur Mitwirkung in einer
Arbeitsgruppe (deutsch et français),  
veröffentlicht in "Vermessung, Photogrammetrie, Kulturtechnik" / "Mensuration, Photogrammétrie, Génie rural"
Oktober / Octobre 1997
und das erste Protokoll "Procès-verbal de la 1 re séance, le 30 mai 1994 à Berne".
In der gleichen Ausgabe werden die Ziele der Arbeitsgruppe formuliert.

Die 1994 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe setzte sich die Inventarisierung alter Vermessungsinstrumente zum Ziel. Die Initiative dazu ergriff das damalige Institut de mensuration et génie rural der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne mit der Begründung:

 "... Au moment où les instruments de mesure, les techniques de calcul et de représentation du sol subissent une révolution totale, il serait regrettable que dans quelques années plus personne sache 'à quoi ça servait' ni 'comment ça marchait'. ... ".

Das von der Arbeitsgruppe in Angriff genommene Inventar zeigte bald den Umfang der zu bewältigenden Arbeit. Sie erforderte eine bessere Verankerung in einer Öffentlichkeit, die ihren Zielen nahe stand. Ebenso notwendig war ein fester Rahmen für die erforderlichen Finanzen.

Bald zeigte sich, dass die Inventarisierung von alten Vermessungsinstrumenten den Blick auf andere, für die Geschichte der Geodäsie nicht minder wesentliche Gebiete lenkte, und dass die ad hoc arbeitende Arbeitsgruppe eine als Verein konstituierte Trägerschaft erforderte.
 

Gründung der Gesellschaft

Am 23. November 2001 wurde schliesslich die Gesellschaft für die Geschichte der Geodäsie in der Schweiz in Aarau gegründet. Sie möchte das materielle und intellektuelle Erbe der Geodäsie in der Schweiz bewahren und das Verständnis für einen faszinierenden Zweig der technischen und kulturellen Entwicklung in der Fachwelt und in der interessierten Öffentlichkeit wach halten.